06/11/2026 0 Kommentare
Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 68-1
Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 68-1
# Jubiläum250

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 68-1
In der Episode 68 der Vorwoche (Kinderheim St. Josef Stralsund) ist noch einmal dargelegt, wie zu DDR- Zeiten katholische Kinderseelsorge behindert wurde. Doch hat die Kirche sich nie einschüchtern lassen. Eine Einrichtung hat hier bei uns in Vorpommern einen besonderen Anteil daran katholisch Sein präsent zu Halten. Wer aus unserer Gemeinde hat nicht Ferientage in St. Otto in Zinnowitz verbracht. Denken Sie doch mal über erzählenswerte Geschichten nach. Wer waren ihre Altersgenossen, Bettnachbarn, woher kamen Sie? Mit welchen Kaplänen und Seelsorgshelferinnen waren sie an diesem besonderen Ort? Schwimmen lernen, Ziel erste Sandbank in der Ostsee! Geländespiel im Wald und am Strand! Beim Wandern Richtung Karlshagen oder Koserow gemeinsam Lieder trällern, auch beim Blaubeeren und Pilze sammeln oder den Ordensschwestern und den Auszubildenden in der Aspirantur einen Streich spielen. Auch die Küchengarde, die Hausmeister, sogar der jeweilige Rektor blieben nicht unverschont. Dann gab es später die Sonderkurse im sogenannten Waldheim mit den entsprechenden Jugendseelsorgern aus Berlin.
EIN BESONDERES HAUS FÜR KATHOLISCHE KINDER UND JUGENDLICHE SANKT OTTO ZINNOWITZ
Teil 1
Entstehung und Entwicklung St. Otto Zinnowitz bis 1945
Im Jahre 1911 bekam Präfekt Constantin Treder aus dem Kölner Priesterseminar 90.000 Mark von einer Dame geschenkt, um damit an der Ostsee ein Heim für erholungsbedürftige katholische Kinder zu bauen. Zwei Jahre später legte Treder in Zinnowitz den Grundstein für das Ottoheim. Als er während des Ersten Weltkrieges in Geldnot geriet, übernahm der Swinemünder St. Otto – Verein das Haus und schenkte es am 15. April 1915 den Marienschwestern. Am 10. Januar 1916 wurde die Niederlassung gegründet, und am 16. Januar zogen zwei Schwestern ein.
Andere Ordensgemeinschaften hatten die Übernahme abgelehnt, weil sich das Haus in einem schlechten Zustand befand. Es besaß keine Öfen, da es nur für Sommergäste gedacht war. Die Einrichtungsgegenstände hatte Treder bei Nachbarn untergestellt, wo die Schwestern sie auslösen mussten. Da das Haus einige Zeit leer gestanden hatte, waren die Fenster eingeschlagen. Die Schwestern richteten das Gebäude wieder her und nahmen in der Sommersaison1916 schon 40 Kinder und einige erwachsene Feriengäste auf. In den nächsten Jahren vergrößerten sie das Haus und bauten es aus, so dass sie ganzjährig Kinder zur Erholung aufnehmen konnten.
Neben dem Kindererholungsheim widmeten sich die Schwestern der ambulanten Krankenpflege. Zur Versorgung des Heimes richteten sie nach dem Ersten Weltkrieg einen landwirtschaftlichen Betrieb ein. Die Zahl der Schwestern stieg zwischen 1916 und 1932 von zwei auf 21.

Zur Zeit des Dritten Reiches ließ die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt seit 1938 keine Kindertransporte mehr in das katholische Heim zu und die Krankenversicherung entzog dem Haus die finanzielle Unterstützung. Anstelle der Kinder nahm das St. Ottoheim nun Flüchtlinge, Umsiedler und Verwundete auf. Seit 01.Mai 1941 nutzte die Wehrmacht das Haus als Lazarett und belegte es mit fast 200 verwundeten Soldaten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die holprigen Anfahrtswege für den Transport von Schwerverwundeten ungeeignet waren. Daher kam seit 01.April 1941 lungenkranke Soldaten, denen die schlechten Straßen weniger Probleme bereiteten.
Pfarrer Dr. Alfons Maria Wachsmann
Pfarrer Dr. Alfons Maria Wachsmann war von 1929 bis 1944 Priester der Greifswalder Gemeinde. Überzeugt durch den Ersten Weltkrieg und von den katholischen Werten nahm er eine kritische Position gegenüber der NS-Herrschaft ein und tat sie auch offen kund. 1929 gehörte die katholische Gemeinde in Greifswald immer noch zu einer kaum beachteten Minderheit. Vielen Bürgern der Stadt waren nur die polnischen Schnitter als Katholiken bekannt. Aber es gab auch Ärzte, Rechtsanwälte, Kaufleute, Beamte, Professoren und Studenten in der Gemeinde. Gerade die letzteren forderten 1928, als die Pfarrstelle vakant wurde, einen nicht polnisch sprechenden Pfarrer. Für die polnischen Bürger sollte weiterhin ein Kaplan zuständig sein. Der damalige Breslauer Kardinal Bertram kam diesen Wünschen nach und entsandte zum 8. Januar 1929 den 33-jährigen Pfarrer Alfons Maria Wachsmann nach Greifswald. Er war nach seiner Priesterweihe 1921 zunächst Kaplan in Görlitz und dann in Berlin-Prenzlauer Berg. Hier knüpfte er u.a. Kontakte zu Carl Sonnenschein und dem Theologen Romano Guardini.
Zudem wuchs er in Berlin in die Studentenseelsorge hinein. Drei Hauptaufgaben machte sich der junge Pfarrer für Greifswald zu Eigen: Zum einen wollte er die katholische Gemeinde aus ihrer Isolierung führen. Zum anderen sollte die Diasporagemeinde durch religiöse Vertiefung gestärkt werden. Drittens war ihm auch die ausreichende Betreuung der Studenten ein Anliegen.
Schon im Mai 1929 führte er deshalb für die Studenten einen Mittagstisch in den Räumen des Waisenhauses ein. Im November ließ er zudem zehn freie Zimmer im Waisenhaus als Wohnräume für Studentinnen einrichten. Die Verbindungen zu Romano Guardini führten ab 1930 zu Vorträgen des Theologen innerhalb der Greifswalder Gemeinde. Später waren diese den regierenden Nationalsozialisten ein Dorn im Auge, denn sie waren häufig besser besucht als zeitgleich stattfindende NSDAP-Veranstaltungen.
Ab 1931 hielt Pfarrer Alfons Maria Wachsmann im Saal des Waisenhauses auch religiöse Schulungsabende. Im Juli 1931 veröffentlichte die Predigerzeitschrift „Chrysologus“ die Einführungs¬predigt Wachsmanns. Insgesamt 27 seiner Ansprachen wurden bis 1943 abgedruckt. Er galt als belesen und sorgfältig bei der Vorbereitung seiner Predigten. Zudem war es ihm wichtig, dass sowohl Professoren und Studenten als auch einfache Menschen persönlich angesprochen wurden. Pfarrer Wachsmann galt so als angesehener Prediger und hielt bis 1938 Vortragsreisen in ganz Deutschland.

Am 1. März 1935 promovierte er zum Dr. phil. An der Greifswalder Universität. Durch die Promotion kam er auch mit nichtkatholischen Universitätsangehörigen in Kontakt. Auch zu den evangelischen Christen Greifswalds hatte er ein gutes Verhältnis. Schon seit 1933 machte der Pfarrer keinen Hehl über seine Abneigung gegen das NS-Regime und den erneuten Krieg. Wohl durch seine Erfahrungen als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg war er schon seit 1919 Mitglied im Friedensbund Deutscher Katholiken und galt als Pazifist.
Nach der Machtergreifung der NSDAP hörte Pfarrer Wachsmann weiterhin englische Radiosender (besonders BBC) und das auch bei geöffnetem Fenster. 1938 wurde Pfarrer Alfons Maria Wachsmann der Pass für eine Reise nach Budapest zum Eucharistischen Kongress verweigert. Seit längerem wurde er bespitzelt. Seine Predigten, die immer unpolitisch waren, und sein Telefon wurden überwacht. Trotzdem sah er weiterhin im Nationalsozialismus ein Folterwerkzeug der Unfreiheit. Diese Ansichten versuchte er auch immer an seine Studenten bei den regelmäßigen Treffen am Mittwochabend weiterzugeben. Regelmäßig fuhr er nach Zinnowitz zum St. Otto-Heim auf die Insel Usedom. Hier hatte er wohl auch Kontakte zu Prälat Dr. Carl Lambert, Johannes ter Morsche, Gerardus Pellkmann, Tadeus Siekerskie, Luise Feike und Pfarrer Vincenz Plonka, die am 4. Februar 1943 im Zuge des so genannten Fall Stettin von der Gestapo verhaftet wurden.
Auch Pfarrer Dr. Alfons Maria Wachsmann wurde am 23. Juni 1943 im Zinnowitzer St. Otto-Heim festgenommen und auf Grund von Wehrkraftzersetzung durch das Hören feindlicher Radiosender am 3. Dezember 1943 zu Tode verurteilt. Am 21. Februar 1944 starb der damals 48-jährige Priester im Zuchthaus Brandenburg-Görden an der Havel durch das Fallbeil.
(Der Artikel über Pfarrer Wachsmann stammt von der Kath. Probsteigemeinde St. Josef Greifswald)
In der Zeit der gleichgeschalteten nationalsozialistischen Medien hörte der Greifswalder Pfarrer deshalb beständig Radio Vatikan und den Londoner Rundfunk - trotz aller herrschenden Verbote und Überwachungen. Mehr noch: Die Informationen, die er so bekam, behielt er nicht für sich. Er gab die Nachrichten weiter im Kreis seiner Mitbrüder, unter den Pfarreiangehörigen, beim Einkauf um die Ecke. "Wahrheitsdienst" nannte er selber dieses Vorgehen.
Es kam, wie es kommen mussten. Wegen "Wehrkraftzersetzung" durch das Hören ausländischer Sender angeklagt, kam es am 4. Dezember 1943 in Berlin zur Verhandlung. Der berüchtigte Vorsitzende des "Volksgerichtshofes" Roland Freisler tobte: "Das ist ein ganz schwerer Fall! Jahrelang! 50-mal! Unter der Autorität des Vorgesetzten! Das Reich würde ich aufgeben, wenn es ein solches Verbrechen nicht mit dem Tode bestrafen würde!"
Pfarrer Wachsmann wurde am 25. Januar 1896 in Berlin geboren, wuchs nach dem frühen Tod seines Vaters in Niederschlesien auf. Geprägt durch die Leiderfahrungen während des Ersten Weltkrieges entschloss er sich, Priester zu werden. Am 19. Juni 1921 geweiht, führte ihn seine zweite Kaplans Stelle wieder in seine Geburtsstadt in die Pfarrei Herz Jesu Berlin-Prenzlauer Berg. Wachsmann agierte mit kluger pastoraler Umsicht und großem Elan, der er auch an seiner nächsten Stelle als Pfarrer in Greifswald und Hochschulseelsorger beibehielt, die er im Jahr 1929 annahm. Hier erwarb er sich großen Respekt. Stets stand er der NS-Ideologie kritisch gegenüber. Den "Endsieg" vermochte er nicht zu erwarten, die Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch Schließung der katholischen Schule und des örtlichen Waisenhauses schmerzten ihn zutiefst. Er vermochte sie nicht zu verhindern. Seinen "Wahrheitsdienst" aber behielt er bei – ein stummer Protest mit weitreichender Wirkung.
Die Haftzeit setzte dem temperamentvollen Pfarrer schwer zu, wie die erhaltenen Briefe zeigen. Er musste lernen, dass Erfolg und Ansehen nicht als Lohn eines Lebens mit Christus zu ernten waren. Stattdessen aber wuchs in ihm ein tiefer Friede aus der Erkenntnis, Christus immer ähnlicher zu werden. Mit gefesselten Händen schrieb er am Weihnachtsfest 1943 aus dem Gefängnis: "So arm wie in diesem Jahr habe ich noch nie an der Krippe gekniet. Mir ist alles abgesprochen: mein Heim, meine Ehre, mein Leben. So will ich an der Krippe dessen knien, der nichts hatte, wohin Er Sein Haupt legen kann, der als Feind Seines Volkes zum Tode verurteilte wurde, der Sein Blut als Krankopfer ausgoss für das Heil Seines Volkes und der ganzen Welt. Als Gaben trage ich zur Krippe Hunger und Kälte, Einsamkeit und Verlassenheit. Mein einziger Schmuck sind die blanken Fesseln."
Es gelang, den Leichnam Pfarrer Wachsmanns nach der Hinrichtung in Brandenburg-Gören am 21. Februar 1944 nach Greifswald zu überführen. Im Schatten der Greifswalder Kirche St. Josef wurde er ehrenvoll beigesetzt. Der "Wachsmann-Kreis" der Gemeinde bemüht sich bis heute um sein ehrendes Gedenken.
Autor: Prälat Prof. Dr. Helmut Moll
Infektionskrankenhaus 1945 – 1947
Den Krieg überstand das Haus ohne Schäden. Als nach Kriegsende die kranken Soldaten abtransportiert wurden, blieben eine Ärztin und einige Krankenschwestern im St. Ottoheim. Daher suchten viele zivile Patienten das Haus auf, unter ihnen auch solche, die an Typhus und Ruhr erkrankt waren. So wurde das St. Ottoheim zum Infektionskrankenhaus. Es war dafür gut geeignet, da die für die Kindererholung auf dem Gelände errichteten Holzbaracken die Möglichkeit boten, Patienten mit ansteckenden Krankheiten voneinander zu isolieren. Aus Furcht vor Ansteckung mieden die sowjetischen Soldaten das Gelände, sodass hier niemand belästigt wurde.
Kindererholung seit 1947
Bis März 1947 wurden die Patienten entlassen, und das St. Ottoheim in der Dr. Wachsmann – Straße 29 wurde wieder Kindererholungsheim. Mitte April 1947 kamen die ersten tuberkulosegefährdeten Kinder, die es damals auf Grund der Unterernährung in großer Zahl gab. 1949 verfügte das Heim über 400 Plätze, und 31 Schwestern waren hier tätig
Politischer Druck
1950 war der Fortbestand des Kindererholungsheimes gefährdet, da die Behörden der DDR die Gebäude wieder als Krankenhaus nutzen wollten. Im März und Mai 1950 versetzten mehrfache Besichtigungen das Heim in große Unruhe. Die Verhandlungen wurden in Berlin geführt und standen lange Zeit schlecht für das Heim. Erst am 15. September 1950 kam die Nachricht, dass das Haus den Schwestern erhalten blieb.
1952 wurde das St. Ottoheim mehrfach von Besichtigungen durch die Referate Jugenderziehung und Jugendhilfe überrascht. Man wollte Heime in Sanatorien umwandeln, um gegen die Tuberkulose vorgehen zu können. Das St. Ottoheim wurde anerkannt als “Kinderheim mit ärztlicher Zielsetzung“.
Ab 01.April 1953 wollte das Gesundheitsamt das Haus allerdings nicht mehr mit tuberkulosegefährdeten Kindern belegen, da es die Erziehung der katholischen Ordensschwestern negativ bewertete. Zur damaligen Zeit ging die Regierung der DDR grundsätzlich gegen kirchliche Heime vor, um den Einfluß der Kirche in der Kinder- und Jugenderziehung zu verringern. Von Ordensschwestern geführte Kinderheime mussten schließen oder durften nur noch geistig behinderte Kinder aufnehmen, die ideologisch weniger beeinflussbar waren. Nach schwierigen Verhandlungen konnte das St. Ottoheim jedoch weiter bestehen.
Dabei hatte es auch die Unterstützung von Otto Nuschke, den Vorsitzenden der Ost – CDU und stellvertretenden Ministerpräsidenten der DDR. Er bestätigte dem St. Ottoheim am 27. Mai 1953 in einer schriftlichen Bescheinigung, dass es vom Ministerium für Volksbildung als Heim zur Erziehung von Kindern und Jugendlichen registriert sei. Die Heimleitung und die Erzieher hätten die Verpflichtung übernommen, „die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu aktiven Erbauern eines geeinten, demokratischen und friedlichen Deutschlands zu erziehen.“ Es beständen daher „keine Bedenken gegen die weitere Belegung dieses kirchlichen Heimes. Ich bitte die reibungslose Durchführung im Interesse der Kinder zu gewährleisten.“
Dies nützte dem Heim jedoch wenig. 1953 wurde ein Teil der Insel Usedom zur „Schutzzone „erklärt, und die Bewohner mussten sie verlassen. Auch das St. Ottoheim sollte geräumt werden. Die Polizei kündigte an, am 09. Juni 1953 die Kinder aus dem St. Ottoheim abzuholen, wenn nicht eine übergeordnete Dienststelle in Berlin die Erlaubnis erteilte, dass sie in der Schutzzone bleiben durften. Zu diesem Zeitpunkt war ein größerer Ferientransport mit Bussen unterwegs nach Zinnowitz; er wurde in Wolgast angehalten. Am Morgen des 09. Juni schickte der Berliner Bischof Willhelm Westkamm ein Telegramm an das Staatssekretariat für innere Angelegenheiten und bat um Schutz gegen die Maßnahmen der Polizei. Daraufhin wurde die Weisung erteilt, das Kinderheim nicht zu räumen, und der aufgehaltene Kindertransport durfte nach Zinnowitz weiterfahren. Die bereits im Wald lagernde Polizeieinheit erhielt den Einsatzbefehl gegen das St. Ottoheim nicht.

Ende der 50er-Jahre zeigten die Behörden gegenüber dem St. Ottoheim eher Wohlwollen. Bei den obligatorischen Prüfungen des Heimes gab es keine Beanstandungen. Man versuchte, die Schwestern für eine Kindererziehung im Sinne der DDR zu gewinnen. Am 05. August 1958 erschienen drei Herren vom Rat des Bezirks Rostock zu einer Besichtigung des Heimes. Sie lobten die Sauberkeit und sprachen mit der Oberin über die von ihnen gewünschte sozialistische Erziehung der Kinder. Am 02. Dezember 1958 kamen die Leiter der benachbarten Kinderheime und ein Herr vom Rat des Kreises, um sich über die Beschäftigung der Kinder im St. Ottoheim zu informieren. Es kam wieder eine Aussprache über Erziehungsfragen.
1958 schickte die staatliche Sozialversicherung aus weltanschaulichen Gründen keine Kinder mehr ins St. Ottoheim. Die Caritasverbände in der DDR bemühten sich unter großen finanziellen Opfern, das Haus ständig mit mindestens 120 Kindern zu belegen, um es kirchlichen und caritativen Zwecken zu erhalten.
(Nächste Woche weiter in Episode 68-2; St.Otto Teil 2 ab den 60.iger Jahren)
Überarbeitet Roland Steinfurth
Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Stralsund
Pfarrei Sankt Bernhard Stralsund-Rügen-Demmin
Katholisches Erzbistum Berlin
Das hier berichtete erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leser, Ihre eigenen Geschichten und Episoden sind immer herzlich Willkommen.
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