Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 65

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 65

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 65

# Jubiläum250

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart – Episode 65

Katholische Kinder und Jugend- Arbeit

TRADITION FROHE-HERRGOTTS-STUNDE

ANFÄNGE

Die Geschichte der katholischen Kinder und Jugendseelsorge reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die ersten christlichen Jugendverbände gegründet wurden. Diese Verbände, wie der Katholische Jungmännerverband Deutschlands (KJMVD) und der Zentralverband der Jungfrauenvereinigungen, waren Teil der katholischen Jugendbewegung und trugen zur Entwicklung der kirchlichen Kinder und Jugendarbeit bei.

NS-ZEIT

© Roland Steinfurth

Als 1933 die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, wurde auch die katholische Jugend umgehend mit dem Totalitätsanspruch der Hitlerjugend konfrontiert. Anders als ihrem evangelischen Pendant gelang es ihr zunächst, eine weitgehende Unabhängigkeit zu wahren. Hierbei half insbesondere das im Juli 1933 unterzeichnete Reichkonkordat, das die katholischen Jugendverbände von einer völligen „Gleichschaltung“ ausnahm und ihnen einen Sonderstatus einräumte; sie durften bis auf weiteres in ihrer alten Form fortbestehen.

“ Zugleich wurde den KJMV-Mitgliedern mitgeteilt, dass auch der Reichsjugendführer den HJ-Angehörigen „jede Belästigung von Angehörigen anderer Jugendbünde“ untersagt und bei Zuwiderhandeln mit Bestrafungen gedroht.

Die Überwachungsorgane des NS-Regimes zeigten sich über Stärke und Struktur der katholischen Jugendbewegung gut informiert, wie aus einem „Das katholische Vereinswesen: Die Organisation der katholischen Jugendvereine“ betitelten Sonderbericht hervorgeht, den der Sicherheitsdienst der SS im September 1935 vorlegte. Der KJMV, so war dort zu lesen, umfasste im Jahr 1933 rund 365.000 Mitglieder, die sich auf insgesamt 6.110 Vereine aufteilten. Etwas mehr als 252.000 der Mitglieder waren bis 18 Jahre alt und fielen damit in die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen, um die auch die Hitlerjugend warb.

So standen die erst 1931 in den Gesamtverband aufgenommenen St. Georgs-Pfadfinder (DSPG) mit nahezu 12.800 Mitgliedern in 448 Stämmen und auch der 1919 in Köln ins Leben gerufene „Bund Neudeutschland“, dessen sich aus Schülern rekrutierte unter Beobachtung

Sie und kleinere katholische Bünde litten unter zahlreichen Repressalien und Einschränkungen 1938/39 schließlich wurden sie endgültig verboten.

Die Verbände verschwanden, die Jugendlichen aber blieben und mit ihnen auch ihre Überzeugungen. Damit schlug die Stunde der Pfarrjugend, der pastoral orientierten Jugendseelsorge innerhalb der Gemeinden, die ihren Legalitätsstatus mit einer rein „kirchlichen Arbeit mit Jugendlichen" erkaufte. Immer mehr von ihnen sahen den einzigen Ausweg aus ihrer zunehmend bedrängten Lage im Rückzug auf die Seelsorge im engeren Sinne. Diesen Weg hin zur rein religiös orientierten Pfarrjugend hatten die deutschen Bischöfe mit ihren „Richtlinien für die katholische Jugendseelsorge“ bereits im April 1936 gewiesen. Dadurch ging die bislang von den Verbänden wahrgenommene Verantwortung für die katholische Jugendarbeit auch formal endgültig auf die einzelnen Pfarrgemeinden über. Die Verantwortung für die Jugendarbeit lag damit künftig vollkommen in der Hand der örtlichen Pfarrer.

© Roland Steinfurth

Der seitens der Amtskirche intendierte Wandel in der Jugendarbeit wurde in einem Schreiben verdeutlicht. „In der gegenwärtigen Zeitstunde“, so hieß es dort, „brauchen wir mehr stille, beharrliche Kleinarbeit und vor allem eine ganz tiefe Fundamentierung im Religiösen! Es sollen wirklich Grundlagen gelegt für eine Schule des Glaubens. Nach dem II. Weltkrieg ist im geteilten Deutschland die katholische Kinder und Jugendarbeit in den Gemeinden mit ihren entsprechenden Seelsorgekonzepten wieder aufgenommen worden. Zwei unterschiedliche Systeme ließen auch unterschiedliche katholische Kinder und Jugend Arbeit entstehen.

FROHE HERRGOTTS-STUNDE

"Die Aktivität der Frohen Herrgott-Stunde bei uns liegt in der Zeit der DDR-Jahre, in Stralsund etwa Ende der 50 iger Jahre. Die politischen Verhältnisse lehnten eine Erziehung mit christlichem Anspruch ab. Ohne Religion wuchsen die Kinder in staatlichen Kindergärten auf. Der politische Einfluss war groß. Wie konnte man sich dem entziehen? In den Gemeinden hatten wir die Möglichkeit, durch Bildung von Gruppen und Kreisen die Religion zu pflegen. So entstand auch die Frohe Herrgott-Stunde. Alle Vorschulkinder waren herzlich eingeladen, sich einmal in der Woche zu einem gemeinsamen Beisammensein zu treffen.  

Um die Kinder auf den Dörfern mit einzubeziehen hat man auch die Ferienzeit genutzt. In unseren katholischen Stadtfamilien wurden anfangs Übernachtungsmöglichkeiten für die Kinder aus den Dörfern gesucht. Bei uns zu Hause übernachteten z. B. Arno Kunstmann und Reiner Alex aus Martensdorf. In Hof, Haus und Garten von St. Josef im Jungfernstieg gab es in dieser Zeit viel Leben. Da dies sehr aufwendig, dazu im Altersheim wurde die „Frohe Herrgott-Stunde „in den Ferien nach St. Otto in Zinnowitz verlagert.  Ein besonderer Begleiter war über Jahrzehnte hinweg „Tante Herzig“.

© Roland Steinfurth

Melden Sie sich bitte, wenn Sie sich auf einem der Bilder selbst wieder finden. Ihr Name damals und heute, sowie die Reihe und an welcher Stelle Sie sich gefunden haben wäre eine Hilfe. Danke schon mal von hier aus.

Roland Steinfurth

Erinnerungen und Glückwünsche für unsere „Tante Herzig“ Stralsund den 10.05.2002

Liebe Frau Herzig,

zu Ihrem 90. Geburtstag erhalten Sie diesen fein gedruckten und mit liebevoll zusammen gestellten Inhalt versehenen Geburtstagswunsch. Er ist ein Echo auf all das, was Sie für Ihre Familie und für unsere Gemeinde getan haben.

Vieles davon ist hier festgehalten und soll Sie in Wort und Bild erinnern und erfreuen. Ich selbst wäre gar zu gern bei Ihnen ein „frohes Herrgottskind“ gewesen. Aber auch so freue ich mich, dass mein Lebensweg den Ihren treffen durfte und wir - so hoffe ich - noch ein gutes Stück gemeinsam gehen können.

© Roland Steinfurth

Der liebe Gott hat Ihnen viele Jahre geschenkt, die gut - aber sicher nicht immer leicht waren. Mögen Ihnen noch genügend Jahre geschenkt werden, in denen Sie weiter viele gute Erfahrungen mit Gott und den Menschen machen dürfen. Das wünsche ich Ihnen verbunden mit dem Dank der ganzen Gemeinde!

Pfarrer Reinhold Janiszewski

Geburtstagslied am Morgen:

Am Fenster heute Morgen,

die Spatzen und die Meisen,

sangen ganz ohne Sorgen.

ja was soll es denn nun heißen?

Nun wissen wir es genau.

Frau Herzigs Geburtstag,

darum der Radau.

Weil Sie jeder gerne mag !

Alles Liebe – Familie Feistauer

Liebe Frau Herzig,

90 Jahre „Leben“ auf diesem Erdenrund

manchmal weiß, manchmal grau und manchmal bunt,

manchmal voller Glück und Zuversicht,

manchmal Ihnen das Herze sticht,      

weil's für Sie zu arg,

was das Leben in sich barg.

Aber des Lebens kräftigster Motor

ist doch meistens der Humor.

Den haben Sie sich bewahrt

mit lust'gem Lachen wohl gepaart.

Aber jede Blüte will zur Frucht, jeder Morgen Abend werden.

Ewiges ist nicht auf Erden.

So wird es auch in Ihrem Leben Herbst.

Aber wenn dieses Bewusstsein auch manchmal schmerzt,

denken Sie nur wie herrlich der Herbst kann sein

mit seinen prallen Früchten und warmen Sonnenschein.

Manchmal ist er stürmisch, regnerisch und wild,

dann aber auch wieder mild

und in herrlichster Farbenpracht

er uns Mut zum Abschied macht.

Bis dahin seien Gesundheit und Freuden Ihnen beschieden

und gute Stunden im Kreise Ihrer Lieben.

Die wünschen Ihnen für die nächste Zeit

Waltraut und Franz Schulz in Herzlichkeit!

© Roland Steinfurth

Liebe Frau Herzig,

zu Ihrem 90. Geburtstag wünsche ich Ihnen alles Liebe und Gute und denke gerne an die Zeit in der Frohen Hergotts Stunde zurück. Ich habe zwei Faschingsfotos aus dieser Zeit gefunden und weiß noch, dass ich mir immer wünschte, als Prinzessin zu gehen. Meine Mutti hate dazu ihr Hochzeitskleid mit Goldrändern bestickt und so fand ich mich sehr chic. Danke für die Samstage in froher Gemeinschaft!

Neben mir auf dem Foto steht Silvia Noll, Ich denke, dieses Foto stammt vom Fasching es könnte das Jahr 1969 sein. 1970, denn 1971 bin ich zur Schule gekommen. Ganz rechts der kleine Indianer ist mein Bruder Dirk.

IHRE GABRIELE TOBIAS GEB: BERGER

Liebe Frau Herzig!

An die schönen Tage in Zinnowitz kann ich mich noch sehr gut erinnern. Dabei muß ich unsere „Tante Herzig“ hervorheben, die für uns Kinder immer fröhlich und gut gelaunt da war. Zu Ihrem 90. Geburtstag wünsche ich Ihnen alles Gute, weiterhin beste Gesundheit sowie Gottes Segen.

Thomas Million

© Roland Steinfurth

Hier kommt ein lieber Jubiläumsglückwunsch

von einem der ehemaligen „Frohherrgottsbuben“. Dieses soll Sie, liebe Frau Herzig erinnern an die Fahrt nach Zinnowitz im Mai 1961 mit den Vorschulkindern der Stralsunder Gemeinde.

Als es hieß, in den Zug steigen und ab ins St. Ottoheim nach Zinnowitz, war das Geschrei und der Protest der Pantelitzer Buben groß, denn dort wollten sie nie, nie, nie hin und haben sogar angedroht, „wir springen aus dem Zug!“

Wenn da nicht Frau Herzig gewesen wäre, die die aufgeregten Eltern beruhigt und die Jungs liebevoll in ihre Obhut genommen hätte, wer weiß, wer weiß ...

Als der Zug dann rollte, war aller Protest vergessen und als es dann später noch mit Marmeladen und Schmalzstullen Eimer, wie die Piraten in den Wald und an den Strand ging, hatten wir sogar viel Freude und erinnern uns noch heute mit einem Schmunzeln daran.

Peter Wanitschke

Die Zeit vergeht - aber schöne Momente leuchten ein Leben lang. Solche Momente durfte ich, liebe Frau Herzig, erleben. Dafür vielen Dank.

Ihr Michael Larisch

© Roland Steinfurth

Erinnerungen der Vier Bimbergs Sylvia, Anke, Karin und Ulrike

Kinderzeit und Jugendjahre

unbeschwert und voller Glück.

An Frau Herzigs Sonnentage

denkt man nur zu gern zurück.

Großer Gott, wer kann das fassen,

90 Jahre soll sie sein?

Nein, das darf man nicht vergessen,

ihr gehört der Sonnenschein.

Gottes Gnade und seinen Segen

alles Glück, was ER beschert,

wünschen wir für dieses Leben,

ja, das ist sie uns schon wert!

Liebe Frau Herzig,

alles Gute zu Ihrem großen Ehrentag wünscht Ihnen Matthias Kruske. Ich kann mich noch gut an die Sommerfahrten nach Zinnowitz erinnern, besonders daran, wie wir die „Marmeladen-Pappeimer“, die mit Marmeladen Weißbrot Stullen gefüllt waren, zum Strand schleppten, und die Stullen dort unter Wespenverscheuchen verzehrten (wahrscheinlich unter „Sauer, sauer, sauer“ Zaubersprüchen).

Ebenso ist mir noch mein staunendes Unverständnis gegenwärtig, wenn wir Kinder nicht baden durften, während Sie als Einzige in die Fluten sprangen ...

Viel Spaß an Ihrem Geburtstag wünscht Ihnen (trotzdem) Matthias Kruske.

Liebe Frau Herzig,

gern und dankbar denke ich an die „Frohen Herrgottsstunden“ mit „Tante Herzig“ zurück. Ihre fröhliche und liebe Art zu Groß und Klein machte Sie so beliebt.

Zum 90. Geburtstag möchte ich Ihnen nochmal Danke sagen und Ihnen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen wünschen.

Andrea Schulz geb. Million und Familie aus Görlitz

© Roland Steinfurth

Tante Herzig wunderbar

War für uns Kaufholds immer da.

Wollte mal die Zeit nicht reichen,

konnten wir immer zu Ihr ausweichen.

Heute wird Sie 90 Jahre,

hat schon ein paar graue Haare.

Sie lebe hoch - das ist doch klar!

Danke sagt die Kaufhold'sche Kinderschar.

Erinnerungen:

Wir waren oft nach dem Religionsunterricht bei Tante Herzig: Aufwärmen + satt werden.

- Es gab oft Kakao, und es war immer sehr gemütlich.

- Barbara hat oft Opa Herzig bei seinen Intarsien Arbeiten geholfen und durfte mit ausschneiden.

- In Zinnowitz haben wir fast immer Bernsteine gesammelt

- Tante Herzig hat jeden Abend Pippi Langstrumpf vorgelesen. Das hat Mut gemacht für die lange Zeit des Alleinseins in Zinnowitz.

Die Katechesen dagegen waren immer sehr langatmig!

Fam. Kaufhold

Zum 90. Geburtstag alles Liebe und Gute - vor allem Gesundheit wünscht Ihnen Petra Meinke.

Liebe Tante Herzig,

alle kommen heut mit guten Wünschen

zu Dir, liebe Anna, in Dein Haus.

Von der Freunde und Verwandten Menge

schließt sich heute keiner aus.

Alle wollen Glück Dir wünschen,

alle wollen bei Dir sein,

alle wollen am heut’ gen Tage

sich mit Dir von Herzen freun.

Lass auch uns in ihrem Kreise

heut mit unserem Glückwunsch stehen.

Ganz kurz: Es soll Dir immer,

liebe Tante Herzig, wohlergehen.

Und das Schicksal möge Dir gewähren

viel' gesunde Lebensjahr

und den Grund, mit Dir zu feiern,

uns gewähr noch viele Jahr'.

Mit herzlichen Segenswünschen zu Ihrem 90. Geburtstag

Ihre Regina und Hans Georg Siewek (Ihr heimlicher Verehrer von den Weißen Brücken).

Liebe Frau Herzig!

Zu Ihrem 90. Geburtstag wünschen wir Ihnen alles Gute,

Gesundheit und Gottes Segen. Wir haben uns mal wieder

die alten Bilder angesehen und uns an die schöne Kinder-

zeit erinnert.

In der Frohen Herrgottsstunde hatten wir immer viel Spaß

und an manches Lied oder Spiel denkt man gern zurück.

Auch die Strandwanderungen in Zinnowitz waren ein besonderes Erlebnis.

Mit ein paar alten Fotos wollen wir uns bei Ihnen

nochmal bedanken für die schöne Zeit, die wir mit

Ihnen verbringen durften und wünschen Ihnen

noch ein paar schöne Jahre mit Ihren Kindern, Enkeln, Urenkeln und Mitbewohnern.                

Es grüßen Sie ganz herzlich Cordula, Silke und Frau Kunze

Liebe Frau Herzig!

Alles Gute zu Ihrem Jubiläum und vor allem Gesundheit und Gottes Segen für Ihre weiteren Lebensjahre wünscht Ihnen Barbara Kelch, geb. Kaczke!

Ich kann mich noch gut an die Kinderstunden mit Ihnen vor über 40 Jahren erinnern. Gemeinsam haben wir immer das Lied „Kinder lasst uns fröhlich sein!“ gesungen und am besten hat mir das Spiel „Meister Hämmerlein“ gefallen!

Viele liebe Grüße Ihre Barbara

Die herzlichsten Geburtstagsgrüße zum 90. Jubiläum und vielen Dank für die schöne Zeit in der frohen Herrgottsstunde.

Ihr Rainer Heidenreich

An den nicht enden wollenden Glückwünschen für unsere „Tante Herzig“ kann man sehen, wie wichtig dieser Einsatz für unser katholisches Leben war. Viele Kinder und ihre Eltern haben sehr davon profitiert und werden diese Zeit nicht vergessen.

Die „Frohen Hergott Stunden“ wurden später abgelöst von den noch heute regelmäßig stattfindenden RKW bzw. RKJW. Auch zu diesen gibt es sicher im Einzelnen berichtenswertes. Nutzen Sie die Gelegenheit hier darüber zu erzählen und zu berichten.

Gedenken wir aller die diese Frohen Herrgotts Stunden möglich gemacht haben und in ganz besonderer Weise; „Tante Herzig“! Sie hatte natürlich auch einen Vornamen, der Anna war.

Überarbeitet Roland Steinfurth
Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Stralsund
Pfarrei Sankt Bernhard Stralsund-Rügen-Demmin
Katholisches Erzbistum Berlin

Das hier berichtete erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leser, Ihre eigenen Geschichten und Episoden sind immer herzlich Willkommen.

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