Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart - Episode 54

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart - Episode 54

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart - Episode 54

# Jubiläum250

Katholisches Leben in Stralsund – eine Zeitschiene bis in die Gegenwart - Episode 54

Katholische Priester der 70iger - Teil 1 - Hippiezeit / Schlaghose und Maxikleid 

In der DDR wurde Regierungschef Walter Ulbricht entmachtet, der Kronprinz Erich Honecker war zunächst eine Hoffnung auf liberalere Zustände im Land. Ein Irrtum.

Weniger spannend waren die Volkskammerwahlen in der DDR. Erwartungsgemäß wurde Erich Honecker zum Staatsratsvorsitzenden gewählt. Immer über 95%. Wenn aus jeder Katholischen Gemeinde einige Dutzend nicht zur Wahl waren wusste man eigentlich das diese Ergebnisse nicht stimmen konnten. Der DDR-Liedermacher Wolf Biermann wurde aus der DDR ausgebürgert, als ihm nach einem Konzert vor der IG Metall in Köln die Wiedereinreise verweigert wurde. Der „Lampenladen“, von Erich, der Palast der Republik, der in der DDR-Hauptstadt gebaut worden war, wurde am 23. April feierlich eröffnet. Baubeginn war 1973 gewesen und der „Palazzo Prozzo“ stand am Marx-Engels-Platz auf der Spreeinsel im Ost-Berliner Stadtbezirk Mitte.

1) Kaplan Klaus, Spors

geboren am 15.05 1939 in Berlin, Geweiht am 28.06. 1964 von Alfred Kardinal Bengsch.  Erste Kaplans Stelle bis 01.08. 1967 in Berlin St.Mauritius, dann zweite Kaplans Stelle bis 01.08.1968 in Frankfurt/Oder, danach Dritte Stelle von 01. 08 1968 bis 01.05. 1971 bei uns Kaplan. Anschließend bis zum 05.09. 1972 Heilige Familie Berlin-Prenzlauer-Berg ,er erhält den Titel Pfarrer,  Pfarrer in Berlin Friedrichsfelde bis 01.02.1977 ,anschließend in Berlin Adlershof bis 06.07. 1986, von 1986 – 1990 Richter beim Interdiözesanen Offizialat  Berlin und bis 1991 Diözesanrichter, anschließend Pfarrer in Berlin Kaulsdorf, ebenso Krankenhausseelsorger in St. Urban in Berlin Kreuzberg, zusätzlich Notfallseelsorger, Zusätzlich Krankenhausseelsorger in der Charité Campus Benjamin Franklin in Berlin,  seinen Ruhestand ab 2007 verbringt er in Berlin im Bischof Bengsch Haus.

Kaplan Klaus, Spors: Gemeindeglieder berichten aus eigenem Erleben

Nur eine kurze Episode: Da mein zu Hause zum St. Josefheim im Jungfernstieg schräg gegenüber war, hatte ich auch Werktags des Öfteren die Gelegenheit bei den Schwestern, oder im Garten vorbeizuschauen. Bei Schwester Honesta in der Küche gab es immer eine süße Kleinigkeit. Es war zu der Zeit als Kaplan Klaus Spors dort sein zu Hause hatte: Eines Morgens, stand er unten im Flur und wetterte lautstark. Es kann nicht sei das hier im Altersheim auf jeder Etage mehr als drei Standuhren stehen. Jede schlägt anders, um Minuten verzögert, und das über den ganzen Tag und auch nachtsüber. Er komme nicht zum Schlafen, brauche ihn aber dringend. Dass mit den Uhren muss ein Ende haben! Kaum nach weniger als einer Woche war die Sache geregelt, ab diesem Zeitpunkt stand je nur noch eine Uhr pro Etage

(Roland Steinfurth)

Von 1968 bis 1971 als Kaplan in Stralsund war uns Kaplan Klaus Spors ein vertrauensvoller Wegbegleiter. Es gab zahlreiche gemeinsame Tischrunden und Gespräche. 

In besonderer Weise kümmerte sich Kaplan Spors um die katholischen „Spatensoldaten, die in Nisdorf unweit unseres Wohnortes in Martensdorf, eine Rollbahn für Kampfflieger betonieren und einrichten mussten. In ihrer Vereinsamung auf ihrem Standort, war diesen jungen Männern in ihrer wenigen Freizeit eine Gast - und Gesprächsrolle in unserem Hause in Martensdorf immer herzlich willkommen.

Ursel und Hubert Kaufhold

Pfarrer Klaus Spors hat die Gemeinschaft des Neokatechumenalen Wegs in seiner Gemeinde in Berlin aufgenommen und lange Jahre erlebt: „Also das Neokatechumenat ist meiner Meinung der Versuch einer geistlichen Richtung in der Kirche, die konservativ geprägt wird, mit einem Alleinvertretungsanspruch auftritt und in der Kirche eine Erneuerung hervorrufen will“. 

Die Neokatechumenalen 

Geschrieben am 19.Juni 2013 Pfarrer Klaus Spors (Auszüge)

„Wir wurden in den letzten Tagen mehrfach aufgefordert, unsere früheren Informationen und Dokumentationen über eine Gruppe der “Neuen Geistlichen Gemeinschaften” innerhalb der römischen Kirche wieder zugänglich machen  nicht nur das Opus Dei und die Legionäre Christi, sondern auch die Neokatechumenalen Gemeinschaften die Religions – Kritik betreiben, als eine Form kritischer Bildung. Unter diesem Blickwinkel, wenn auch die weltweite Integration der Neokatechumenalen weltweit auch als offiziell römische, also offiziell anerkannte “Bewegung” inzwischen viel weiter fortgeschritten ist, das Gesicht der römischen Kirche weiter ganz wesentlich verändern in Richtung: “Der Katechismus ist unsere Theologie und wer ihm nicht folgt, ist nicht katholisch”. 

Pfarrer Klaus Spors

R.i.p Traueranzeige

Pfarrer i. R. Klaus Albert Spors

* 15.05.1939 ✝ 14.01.2026

Gott, der Herr, rief Pfarrer i. R. Klaus Albert Spors im Alter von 86 Jahren und im 62. Jahr seines priesterlichen Dienstes zu sich.

Klaus Spors wurde am 15. Mai 1939 in Berlin geboren und am 28. Juni 1964 zum Priester geweiht. In seiner Kaplans Zeit wirkte er in der Pfarrgemeinde St. Mauritius (ab 1. August 1964) und in Frankfurt (Oder) (ab 1. September 1967) sowie in Stralsund (ab 1. August 1968). Nach weiteren Kaplans Jahren in der Pfarrei Heilige Familie Berlin-Prenzlauer Berg (ab 1. Mai 1971) und in Hennigsdorf (ab 5. September 1972), wurde ihm der Titel Pfarrer verliehen. Anschließend war er Administrator in Berlin-Friedrichsfelde (ab 1. Februar 1977) und Pfarrer in Berlin-Adlershof (ab 6. Juli 1986). Darauf folgte eine Zeit als Richter beim Interdiözesanen Offizialat Berlin (ab 1. Februar 1990) sowie als Diözesanrichter (1. März 1991), bevor er Pfarrer von Berlin-Kaulsdorf wurde (1. September 1991 bis 28. Februar 1998). In den darauffolgenden Jahren wirkte er als Krankenhausseelsorger im Krankenhaus am Urban (1. März 1998 bis 30. Juni 2006) und zusätzlich in der Charité Campus Benjamin Franklin Berlin (ab 1. Dezember 2001). Im Zeitraum von 1998 bis 2001 war er ebenfalls als Notfallseelsorger in Berlin tätig. Am 1. Oktober 2007 trat er in den Ruhestand.

Das Requiem und die Beisetzung werden auf Wunsch des Verstorbenen im kleinen Kreis stattfinden.

Wir bitten Sie herzlich, des Verstorbenen im Gebet zu gedenken.

2) Pfarrer /Kaplan Konrad, Schröter 

geboren am 04. 02 1935 in Berlin, Geweiht am 29.06. 1961 von Julius Kardinal Döpfner. Von 1961 bis 1968 war er Kaplan in Berlin Friedrichsfelde und dann in St. Gertrud, für ein Jahr war er Administrator in Berlin Straußberg, dann war er vom 01. 08. 1969 bis 16. 12. 1971 bei uns Kaplan , danach wurde er Pfarrer in Wolgast bis 1975, übernahm dann von April 1975 bis Oktober 1982 die Administration von Zinnowitz, dann war die Pfarrei Berlin Biesdorf-Nord bis 1988 sein zu Hause, von 1988 -1995  Wurde er Pfarrer auf der Insel Rügen in Bergen, gleichzeitig Administrator für Garz und später auch für Saßnitz, ab 1990 war er Dekan des Dekanates Stralsund bis er 1995 die Pfarrei Eichwalde übernahm., er ging 2013 in den Ruhestand, übernahm aber als Ruhestandspriester die Pfarrei Barth, er starb am 06. April 2018.

Pfarrer Schröter war gerne Pfarrer. Die Türen seiner Pfarrhäuser standen immer allen offen. Auch wir Stralsunder konnten dies erleben und schätzen noch heute seine Frömmigkeit und den hintergründigen Humor. 

Pfarrer/Kaplan Konrad, Schröter: Gemeindeglieder und Andere berichten 

Pfarrer Schröter war Zeit seines Lebens gerne als Pfarrer für seine ihm anvertrauten Gemeinden da. Die Tür des Pfarrhauses stand für die, die das Gespräch mit ihm suchten, offen, man störte nie. Sein bisweilen hintergründiger Humorbereicherte viele Gespräche, sein von Natur aus frohes Gemüt erleichterte ihm vieles.  Eine tiefe Frömmigkeit prägte sein Handeln und Streben. So setzte er sich z. B. mit großem Engagement für die Marienwallfahr in Bergen ein. Bis zuletzt war er mit Freude und Engagement als Priester tätig

Herr, lohne ihm seinen treuen Dienst und lass ihn ruhen in Frieden. 

Heiner Koch Erzbischof von Berlin

„So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.“. (Ps 43,4) 

Am 6. April 2018 ist Pfarrer i.R. Konrad Schröter im 57. Jahr seines priesterlichen Dienstes und im 84. Lebensjahr verstorben. 

Er wurde am 4. Februar 1935 in Berlin als zweites Kind des Polizeiwachtmeisters Erhard Schröter und seiner Ehefrau Agathe geb. Dombek geboren. Als Grundstein für seine spätere Entscheidung Theologie studieren zu wollen und in den priesterlichen Dienst zu treten, beschrieb er selbst die religiöse Erziehung, die er in seinem Elternhaus insbesondere durch seine Mutter erfuhr. Sein Vater wurde 1943 zum Militärdienst eingezogen und galt seit 1945 als vermisst. Unmittelbar nach seiner Schulzeit, die er mit dem Abitur abschloss, nahm Konrad Schröter sein Theologiestudium in Erfurt auf.

Am 29. Juni 1961 wurde er in St. Ludwig von Julius Kardinal Döpfner zum Priester geweiht. Von 1961 bis 1968 war er Kaplan in Berlin-Friedrichsfelde und St. Gertrud in Berlin. 1968 administrierte er für ein Jahr die Gemeinde in Strausberg und wurde im August 1969 Kaplan in Stralsund. Dort erhielt er im Dezember 1971 den Titel Pfarrer. Ab September 1975 wurde er Pfarrer in Wolgast und übernahm von April 1975 bis Oktober 1982 die Administration von Zinnowitz. Im Oktober 1985 übernahm er die Pfarrei Berlin-Biesdorf/Nord. Von 1988 bis 1995 wurde er Pfarrer auf der Insel Rügen für die Gemeinde in Bergen, zusätzlich administrierte er Garz und später Saßnitz.

Ab 1990 war er Dekan des Dekanates Stralsund. Im Dezember 1995 wurde er Pfarrer von Eichwalde, dort wirkte er 17 Jahre bis zu seinem „Ruhestand“ im Februar 2013. Weiterhin tatkräftig, zog es ihn wieder in den Norden des Erzbistums und er übernahm in der Pfarrei Stralsund für die Gemeinde in Barth umfangreiche Dienste in der Seelsorge vor Ort. 

Pfarrer Konrad Schröter war Zeit seines Lebens gerne als Pfarrer für seine ihm anvertrauten Gemeinden da. Die Tür des Pfarrhauses stand für die, die das Gespräch mit ihm suchten, offen, man störte nie. Sein bisweilen hintergründiger Humor bereicherte viele Gespräche, sein von Natur aus frohes Gemüt erleichterte ihm vieles. Eine tiefe Frömmigkeit prägte sein Handeln und Streben. So setzte er sich z.B. mit großem Engagement für die Marienwallfahrt in Bergen ein. Bis zuletzt war er mit Freude und Engagement als Priester tätig, auch als Ruheständler fehlte er in keinem Konvent.

Herr, lohne ihm seinen treuen Dienst und lass ihn ruhen in Frieden.

 Doris Zimmermann 

Gemeinde „Maria Trösterin der Betrübten“ Barth

3) Kaplan Jörg, Wittig

Geboren am 15.07 1941 in Bernau bei Berlin, Geweiht am 29.06. 1968 von Alfred Kardinal Bengsch. Erste Kaplans Stelle Heilige Familie Berlin-Prenzlauer Berg, anschließend Zeremoniar bei Weihbischof Heinrich Theissing, Er war von 01. 12. 1971 bis 01.05. 1973 bei uns Kaplan. dann Kaplan bis 01.10 1973 in Perleberg dann bis 01.09.1974 Administrator in Bad Wilsnack und dann bis 01.11.1976 Administrator in Lenzen, danach Pfarrer in Altentreptow, anschließend in Berlin – Treptow und St. Georg von 1991 - 2017 in Berlin Pankow, war Mitarbeiter bei der Aus -und Weiterbildung der Diakonats Helfer im Bistum und Diözesanvertreter bei der PAX-Vereinigung katholischer Kleriker und bis zu seinem Ruhestand Pfarrer in Berlin Niederschönhausen. 

Fotos: Kaplan Jörg, Wittig: 

Gemeindeglieder berichten aus eigenem Erleben

Mein Name ist Jörg Wittig. Ich bin Pfarrer der Gemeinde St. Georg und freue mich, Sie im Namen unserer hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als neues Mitglied der Pfarrgemeinde St. Georg begrüßen zu dürfen. Sie gehören nun zu unserer Gemeinde mit etwa 6.000 Mitgliedern in den Berliner Ortsteilen Heinersdorf, Pankow, Niederschönhausen, Wilhelmsruh und Rosenthal. Zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten laden wir Sie in unsere Pfarrkirche St. Georg, in die Kirche St. Maria Magdalena und in die Krankenhauskapelle im Krankenhaus Maria Heimsuchung herzlichst ein.

+ Kirche: St. Maria Magdalena Platanenstr. 20 in 13156 Berlin Tel.: 030 / 47033062 FAX: 030 / 47033074 Ca. 6400 Gemeindemitglieder Pfarrer: Jörg Wittig Platanenstr. 22B in 13156 Berlin

Ankern am Glaubensfelsen

Pfarrer Jörg Wittig feiert seinen 70. Geburtstag

Seit 20 Jahren ist Pfarrer Wittig Gemeindepfarrer in Berlin Pankow, zunächst von Maria Magdalena und nach der Fusion mit St. Georg verantwortlich für die gesamte Großgemeinde im Nordosten Berlins. Manch einer reagiert überrascht, wenn er erfährt, dass Pfarrer Wittig am 15. Juli seinen 70. Geburtstag feiert. Denn an an Manchen Tagen wirkt er jünger und vitaler.

Der Fronleichnamsgottesdienst geht in die zweite Stunde, in diesem Jahr wird die Gemeinde St. Georg am Gottesdienststandort Maria Magdalena das erste Mal seit langer Zeit das Allerheiligste durch die stillen Straßen von Berlin-Niederschönhausen begleiten. Ein solcher Gottesdienst kann anstrengend sein, besonders für Pfarrer Jörg Wittig, der in vollem Ornat die Monstranz trägt. Man sieht ihm auf den ersten Blick diese Anstrengung nicht an, eher die Freude darüber, den Menschen zu zeigen, dass die katholische Kirche lebt, trotz all der Schwierigkeiten, Probleme und Diskussionen, die auch in seiner Gemeinde mitunter heftig und kontrovers geführt und ausgelebt werden. Nicht jeder Tag aber ist ein Freudentag, die Situation der Kirche, die finanziellen Schwierigkeiten, die Auseinandersetzungen um Missbrauchs Fälle, die Diskussionen um Zölibat und Ordination für Frauen – all das schlägt sich nieder im Leben und Leiten seiner Gemeinde. Vielleicht hat Pfarrer Wittig im Jahr seines 50. Geburtstags 1991, als er die Gemeinde St. Maria Magdalena als Seelsorger übernahm, nicht damit gerechnet, hier 20 Jahre seines Lebens und des damit untrennbar verbundenen Priesteramtes zu verbringen. Es mag sein, das ihn hier und da die Sehnsucht nach mehr Ruhe und weniger Verantwortung überkam. Aber er hat sich dieser Aufgabe gestellt, die oft nicht einfach war, weil sie geprägt wurde durch die Wirren der Wende, durch die Veränderungen der Gemeindestrukturen, durch Fusion und Zusammenwachsen zweier doch sehr unterschiedlicher Gemeindeteile. Wenn nun aus Anlass des Jubiläums zurückgeschaut wird auf das Leben des Jubilars, auf seine Verdienste und sein Wirken – dann werden oft die kleinen, aber wichtigen Ereignisse des Alltags überwiegen.

Gemeindechronik St. Maria Magdalena Berlin Niederschönhausen

WAS VON 1970-1975 IM BISTUM DER WELTKIRCHE

UND SONST PASSIERTE

BISTUM

1970 Bischof: Alfred Kardinal Bengsch

Johannes Kleineidam wird neuer Weihbischof 

1975 Das neue Gesangbuch „Gotteslob“ wird eingeführt

WELTKIRCHE

1970 Papst Paul VI. feiert sein Goldenes Priesterjubiläum 

1973vPapst: Paul VI.: Abschaffung der seit dem 6. Jahrhundert bei Mönchen üblichen Tonsur

1974 Papst: Paul VI. gibt zwei italienischen Bergsteigern eine Metallplatte mit der Darstellung von Maria und Jesus zum Mount Everest mit, die am Gipfel angebracht wird

1975 Papst: Paul VI. suspendiert den Gründer der Piusbruderschaft, Bischof Marcel Lefebvre, wegen unerlaubter Priesterweihe

 

WAS SONST NOCH PASSIERTE

1970 Gründung der Roten Armee Fraktion (RAF) 

Herabsetzung der Altersgrenze für das aktive Wahlrecht von 21 auf 18 Jahre Unterzeichnung des Warschauer Vertrags /  Kniefall Willy Brandts am Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstands

Der erste Tatort (Fahrt nach Leipzig) wird in Deutschland ausgestrahlt

1971

Die Anrede „Fräulein“ wird abgeschafft 

Erich Honecker wird Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED 

Erste Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin 

Auf der Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (Anuga) in Köln werden erstmalig Kiwis und Mangos vorgestellt 

Willy Brandt wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Gründung der Umweltschutzorganisation Greenpeace

Die Fastfoodkette McDonald's eröffnet seine erste deutsche Filiale in München

Einweihung des Assuan-Staudamms in Ägypten

1972

Erstmalig Ausstrahlung der Sendung mit der Maus im Westdeutschen Rundfunk (WDR) • Beschluss der Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 

Nach mehreren Anschlägen der Roten Armee Fraktion (RAF) werden einige ihrer Führungspersonen wie Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Enslin festgenommen • Beginn der Watergate-Affäre in den Vereinigten Staaten von Amerika 

Bei den Olympischen Sommerspielen in München endet die Geiselnahme der israelischen Nationalmannschaft durch arabische Terroristen mit vielen Toten

1973

Die erste Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) wird eröffnet 

Im Zuge der ersten Ölkrise allgemeines Sonntagsfahrverbot für Kraftfahrzeuge 

In Istanbul wird das Asien und Europa verbindende Bosporus-Brücke eröffnet 

Eröffnung des World Trade Centers in New York City 

Die letzten US-Truppen verlassen Vietnam • Pablo Picasso stirbt 

Die Spezialeinheit des Bundesgrenzschutzes, die Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) ist einsatzbereit 

Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in die Vereinten Nationen (UN)

1974

Das Kraftfahrt-Bundesamt beginnt in Flensburg mit der Aufzeichnung von Strafpunkten in dem Verkehrszentralregister, der sogenannten „Verkehrssünderkartei“ 

Rücktritt Willy Brandts als Bundeskanzler wegen der Spionageaktivitäten seines persönlichen Referenten Günter Guillaume für die DDR; sein Nachfolger wird Helmut Schmidt 

Walter Scheel wird zum neuen Bundespräsidenten gewählt 

Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs innerhalb der ersten drei Monate

1975

Einführung der Gurtpflicht vorerst auf Vordersitzen von Personenkraftwagen 

Neues Namensrecht: Ehepaare entscheiden künftig selbst, ob sie den Familiennamen des Mannes, der Frau oder einen Doppelnamen annehmen 

Selbstmord der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof im Gefängnis Stuttgart-Stammheim 

In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet 

Erich Honecker wird von der Volkskammer in der DDR zum Staatsratsvorsitzenden des Zentralkomitees der SED gewählt  

In Gedenken an Felicitas Knoppke; verstorben 2024 /

Korrektur Wolfgang Vogt

überarbeitet Roland Steinfurth

Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit Stralsund

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