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In Demmin befindet sich mit der Pfarrkirche ‚Maria Rosenkranzkönigin‘ der Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde Altentreptow-Demmin-Grimmen. Viele gemeinsame Aktivitäten mit der Altentreptower und Grimmener Gemeinde werden hier zusammen durchgeführt.

Die Geschichte der Demminer Pfarrgemeinde beginnt 1869, als mit Reinhold Fiebig erstmals ein eigener Priester angestellt werden konnte. Vorher gehörte sie zu Stralsund. Von 1939 bis 1986 wirkte hier Pfarrer Heinrich Wessels, an den sich immer noch viele erinnern. Die Pfarrkirche wurde 1914/15 erbaut, der Innenraum wurde 1995/1996 renoviert, und am 07.10.2000 wurde der neue Altar konsekriert. Unter dem Altar wurden Reliquien des Hl. Bernhard von Clairvaux beigesetzt, dessen Name jetzt die neue Pfarrei trägt.

Der 45 m hohe Turm mit offenem Glockenstuhl trägt als Turmdach eine sog. ‘Bischofsmütze’ – mit Rhomben in kleinen Ziegeln läuft es ganz nach mittelalterlichen Vorbildern wenig spitz zusammen. Im Glockenstuhl befindet sich das Geläut mit drei Glocken. Während die kleine Marienglocke den 2. Weltkrieg überlebt hat, konnten die beiden größeren Glocken aus der Glockengießerei Schilling in Apolda im Jahre 1961 eingeweiht werden. 2020 wurde ein neuer hölzener Glockenstuhl eingebaut, und die Glocken wurden neu angeordnet.

Die kleine Seitenkapelle an der westlichen Seite der Eingangshalle wurde lange Zeit als Taufkapelle genutzt. Im Zuge der Neugestaltung in den sechziger Jahren erhielt sie tieffarbige moderne Glasfenster, deren sieben Symbole die sieben Gaben des Hl. Geistes versinnbilden. Auch als Hinweis auf die sieben Sakramente, in den der Geist Gottes wirkt, kann der Betrachter sie verstehen. Der Taufstein aus Granit mit einem Messingdeckel in Form einer Halbkugel befindet sich jetzt im Gesichtsfeld der Gemeinde, vor dem Altarraum, auf der linken Seite des Querhauses.

Von der Innenausstattung verblieben aus der ‚Gründerzeit’ der neugotische Flügelaltar mit den Figuren der 12 Apostel, Maria mit dem Jesuskind aus einer süddeutschen Schnitzerwerkstatt sowie die Kanzel, deren Schalldeckel jedoch erst später hinzugefügt wurde. Der Flügelaltar, 1963 zerlegt, wurde im Jahre 2000 durch den Bildhauer Werner Bruning aus Rheine in Westfalen restauriert und ergänzt; die fehlenden Teile wurden nachgearbeitet und der ganze Flügelaltar wieder aufgestellt. So bildet er jetzt das Schmuckstück der Kirche und den sofortigen Blickfang für die Besucher.